MYCAFM Jens Nävy
 

Modell des betrieblichen Facility- und Immobilienmanagement

Die Notwendigkeit und Bedeutung eines professionellen Facility- und Immobilienmanagement in Organisationen wird deutlich, wenn man sich die Kosten- und Vermögensdimension der Unternehmensimmobilien vergegenwärtigt.

Die beiden Managementkonzepte Facility Management und Corporate Real Estate Management haben als Gemeinsamkeit eine strategische Ausrichtung und den Bezug zum eher operativen Gebäudemanagement. Daher werden in der Praxis die Managementdisziplin Facility Management und CREM aus Unternehmenssicht oft gleichwertig und gleichzeitig betrachtet. Dafür wird der Begriff betriebliches Facility- und Immobilienmanagement verwendet.

Ausgehend von der Unternehmensstrategie werden die immobilienbezogenen Strategien bezogen auf die Entwicklungs- und Führungsprozesse im Facility Management und Corporate Real Estate Management entwickelt. Die operative Umsetzung erfolgt entlang des Lebenszyklus, in den Bereichen Projektentwicklung und Bauprojektmanagement oder im Transaktionsmanagement. Die Verwertung / Entsorgung beendet den Lebenszyklus. In der Nutzungsphase stehen die Facility Service-Prozesse, angelehnt an die traditionelle Einteilung des Gebäudemanagement (technisch, kaufmännisch und infrastrukturell) im Vordergrund.

Dieser ganzheitliche und immobilienlebenszyklusorientierte Ansatz integriert die Belange der Nutzer, der Eigentümer und Betreiber im Rahmen von betrieblich genutzten Immobilien. Im Bezug auf die Facilities einer Organisation werden somit die Potentiale hinsichtlich der Optimierung der Unterstützung der Kernprozesse als auch die Performance des Immobilienvermögens gleichwertig berücksichtig.
 
© CAFM CONSULTANT Jens Nävy
 

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Facility Services
von Matthias Schröter und Jens Nävy

Seit der Veröffentlichung der DIN EN 15221 Facility Management in den Jahren 2007 – 2011 hat sich das Verständnis des Facility Management im europäischen Kontext konkretisiert.
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